12 Gründe, warum wir die Designerin Serena Confalonieri lieben


Ein kurzer Einblick

Von Audrey Kadjar

Die diesjährige Ausgabe der Salone del Mobile war mit Produkteinführungen für Masons Editions, Saba Italia, Altreforme, Doppia Firma, My Home Collection, Wall & Decò, Porro und Pottocco ein wichtiger Meilenstein für Serena ConfalonieriKurz gesagt, die Mailänder Designerin erlebt gerade einen gewaltigen Karriereschub. Um den mehr als verdienten Erfolg mit ihr zu feiern, baten wir sie, für ein paar Tage unsere Instagram-Seite zu übernehmen und einige Fragen zu ihrer kreativen Arbeit zu beantworten. Sehen Sie selbst!

 

Audrey Kadjar: Wenn Sie sich bei Ihren Arbeiten für eine einzelne Farbe entscheiden müssten, welche wäre das und warum?

Serena Confalonieri: Aquamarin. Das ist, als würde man Himmel und Meer gleichzeitig betrachten. Die Farbe hat eine sehr beruhigende Wirkung.

AK: Wann haben Sie sich dazu entschlossen, Designerin zu werden?

SC: Um ehrlich zu sein, steht diese Entscheidung immer noch aus... Es passiert gerade einfach.

AK: Welcher Hintergrund interessiert Sie für Ihre Arbeit gerade am meisten?

SC: Stammeskulturen.

AK: Wenn Sie nicht Designerin geworden wären, was würden Sie dann tun?

SC: Ich wäre entweder Tennisspielerin oder Schlagzeugerin. Ich bin in beiden Dingen eher schlecht, aber sie machen mir wahnsinnigen Spaß!

AK: Wie würden Sie gutes Design definieren?

SC: Starkes Konzept; einfache Form; hochwertiges Material.

AK: Wann sind Sie am kreativsten?

SC: Im Urlaub. Ein neuer Ort und Freizeit sind für kreative Arbeit essentiell.

 

Lotus Light von Serena Confalonieri für Mason Editions Foto © Mattia Maestri AK: Welche Galerie oder welches Museum inspiriert Sie am meisten?

SC: Das Natural History Museum in New York.

AK: Welche Zeitschrift lesen Sie am liebsten?

SC: Ich mag The Plant, ein Designmagazin, das sich mit botanischem Fachwissen befasst.

AK: Welche zeitgenössische Künstlerin oder Designerin bzw. welchen zeitgenössischen Künstler oder Designer bewundern Sie am meisten?

SC: Hella Jongerius und Raw Edges.

AK: Welche drei Designarbeiten stehen momentan ganz oben auf Ihrer Wunschliste?

SC: Das Maralunga Sofa von Vico Magistretti für Cassina; das Camaleonda Sofa von Mario Bellini für B&B Italia; und die Transience Mirrors von David Derksen und Lex Pott.

AK: Welchen Rat würden Sie einer jungen Designerin oder einem jungen Designer mit auf den Weg geben?

SC: Gib nie, nie, niemals auf. Und lass dich nicht von der Meinung anderer verunsichern. Triff Entscheidungen und mach Fehler, aber bereue nichts.

AK: Welche Projekte haben Sie für die Zukunft geplant?

SC: Nach der Salone del Mobile will ich mich natürlich erst einmal zurücklehnen. Dann werde ich mich auf eine neue Kollektion mit Accessoires aus Glas konzentrieren.

  • Text von

    • Audrey Kadjar

      Audrey Kadjar

      Audrey ist in Amerika geboren, hat französische Wurzeln und ist in zahlreichen Ländern aufgewachsen. Bevor sie bei Pamono anfing, studierte sie Kunstgeschichte in London und arbeitete in der Kulturindustrie. Wenn sie nicht gerade damit beschäftigt ist an der perfekten Übersetzung zu arbeiten, schreibt sie für zahlreiche Kulturmagazine, arbeitet an ihrem experimentellen Zine oder vertieft sich in Kunst- und Fotografieprojekte.

  • Übersetzung von

    • Hanna Komornitzyk

      Hanna Komornitzyk

      In ihrer Freizeit widmet sich Hanna den neusten US-Serien, langen Laufrunden an der Spree und dem kulturellen Leben Berlins. Ihre erste große Liebe war die Kunst, dicht gefolgt von SciFi und Arthouse-Filmen, Indie und Alternative, Bauhaus und Grafikdesign. Neben dem Übersetzen findet sie Entspannung vor allem im Web, wo sie stundenlang imaginäre Wohnräume mit minimalistischer, leicht verträumter Designerware einrichtet. Hanna ist in der westfälischen Provinz aufgewachsen und kam für einen Master in English Studies nach Berlin.

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