Important Italian cabinet from the 1930s, attributable to Gino Levi Montalcini and Giuseppe Pagano Pogatschnig, veneered in rare green Buxus, a material developed in Italy during the 1920s and 1930s by S.A. Cartiere Giacomo Bosso within the context of the country’s experimental decorative research during the autarkic period.
Produced through special paper-processing and resin techniques, Buxus was used as a finishing surface for fine furniture thanks to its remarkable ability to recreate the depth, veining and chromatic movement of rare natural burl woods. Today, it is considered an extremely rare and collectible material, representing an authentic testimony to the innovative material research of early twentieth-century Italian design.
The cabinet is conceived around a rigorous architectural balance characteristic of the finest Italian Rationalist design. At the center, a slightly curved vertical section features four drawers framed by black lacquered bands that emphasize rhythm and sculptural depth. On each side, two large doors open to reveal spacious interior compartments with shelves entirely crafted in solid walnut.
The front is articulated by elegant horizontal satin metal bands harmonizing with the remarkable cast brass side handles. These handles display a distinctly sculptural and aerodynamic form, with fluted terminals reminiscent of a stylized bullet or wing profile, perfectly embodying the refined Italian Art Deco aesthetic of the 1930s.
The central drawers are adorned with polished brass rhomboid pulls arranged with striking geometric symmetry.
Only the upper central section above the drawers is completed with a transparent glass top, adding depth and refined reflections that interact beautifully with the lacquered and metallic surfaces.
The shaped recessed base combines thuya burr veneer, exotic wood veneers and metal profiles, reinforcing the cabinet’s strong architectural presence and sophisticated material contrast.
For the quality of craftsmanship, formal language and refined material research, this piece represents an important example of Italian Rationalist design from the 1930s.
An exceptionally rare and highly collectible piece, combining architectural monumentality, material experimentation and remarkable decorative presence.
Bedeutendes italienisches Möbelstück aus den 1930er Jahren, das Gino Levi Montalcini und Giuseppe Pagano Pogatschnig zugeschrieben wird, furniert mit seltenem grünem Buxus – einem Material, das in Italien in den 1920er und 1930er Jahren von der S.A. Cartiere Giacomo Bosso im Rahmen der experimentellen dekorativen Forschung des Landes während der Autarkie-Periode entwickelt wurde.
Buxus wurde durch spezielle Papierverarbeitungs- und Harztechniken hergestellt und dank seiner bemerkenswerten Fähigkeit, die Tiefe, Maserung und Farbverläufe seltener natürlicher Maserknollenhölzer nachzubilden, als Oberflächenveredelung für edle Möbel verwendet. Heute gilt es als äußerst seltenes und sammelwürdiges Material, das ein authentisches Zeugnis der innovativen Materialforschung des italienischen Designs zu Beginn des 20. Jahrhunderts darstellt.
Der Schrank ist nach einer strengen architektonischen Ausgewogenheit konzipiert, die für das feinste italienische rationalistische Design charakteristisch ist. In der Mitte befindet sich ein leicht geschwungener vertikaler Abschnitt mit vier Schubladen, die von schwarz lackierten Bändern eingerahmt werden, welche Rhythmus und skulpturale Tiefe betonen. Auf jeder Seite öffnen sich zwei große Türen und geben den Blick auf geräumige Innenfächer mit Einlegeböden frei, die vollständig aus massivem Nussbaum gefertigt sind.
Die Front wird durch elegante horizontale Bänder aus satiniertem Metall gegliedert, die mit den bemerkenswerten seitlichen Griffen aus Messingguss harmonieren. Diese Griffe weisen eine ausgesprochen skulpturale und aerodynamische Form auf, deren geriffelte Enden an ein stilisiertes Geschoss- oder Flügelprofil erinnern und die raffinierte italienische Art-déco-Ästhetik der 1930er Jahre perfekt verkörpern.
Die mittleren Schubladen sind mit polierten, rhomboiden Messinggriffen verziert, die in auffälliger geometrischer Symmetrie angeordnet sind.
Nur der obere mittlere Bereich über den Schubladen ist mit einer transparenten Glasplatte versehen, die Tiefe und raffinierte Reflexe erzeugt, die wunderbar mit den lackierten und metallischen Oberflächen harmonieren.
Der geformte, vertiefte Sockel kombiniert Thuya-Maserfurnier, exotische Holzfurniere und Metallprofile und unterstreicht so die starke architektonische Präsenz des Schranks sowie den raffinierten Materialkontrast.
Aufgrund der handwerklichen Qualität, der Formensprache und der raffinierten Materialforschung stellt dieses Stück ein bedeutendes Beispiel für das italienische rationalistische Design der 1930er Jahre dar.
Ein außergewöhnlich seltenes und äußerst sammelwürdiges Stück, das architektonische Monumentalität, Materialexperimente und eine bemerkenswerte dekorative Präsenz vereint.
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