This antique painted sideboard in elm wood features three doors with pictorial panels of peonies, chrysanthemums and Chinese calligraphy. It originates from northern China, from the late Qing dynasty, where solid elm was worked using traditional mortise-and-tenon joinery.In the domestic life of northern China, three-door sideboards stored ritual tableware, textiles and family belongings. Painting over lacquer was an act of care: each peony and each character was applied as a wish for household prosperity. The type spread through the provinces of northern China during the nineteenth century and remained in use through the early decades of the twentieth.The body is built in solid elm, a hard and stable wood native to the region. The round pulls are hand-forged iron, secured with visible rivets. The construction is traditional Chinese mortise-and-tenon, without metal fasteners, with the side panels fitted into the vertical uprights. The lower apron is shaped with a soft profile and the legs continue straight to the floor.The painted decoration is concentrated on the three front panels. Over a dark lacquer ground, compositions of peony (mudan 牡丹) and chrysanthemum (ju 菊) appear in vessels set on low tables. The peony is the queen of flowers and stands for wealth and honour; the chrysanthemum, one of the Four Gentlemen, evokes longevity and contemplative retreat. Each panel is topped with a band of Chinese calligraphy in red pigment. The palette combines earthy reds, ochres, golds and black strokes over the lacquered ground.The patina reads the passage of time clearly. The original lacquer has worn away on the contact surfaces, revealing the raw elm at the upper edges and corners. On the central panels, the pigment remains firm but softened. This layered reading of the surface is characteristic of painted furniture from northern China and is part of the historical value of the piece.with its contained proportions, this sideboard works well in wabi-sabi, japandi and contemporary rustic interiors. It can serve in an entrance as a welcoming piece, in a living room as a low storage cabinet, or in a dining room as a service sideboard. It also adapts as a low cabinet for television in Asian-inspired rooms.DetailsDimensions: Length 163 cm – Width 45 cm – Height 84 cmStyle: Qing DynastyMaterials and techniques: Solid elm; hand-forged iron hardware; traditional Chinese mortise-and-tenon joinery; original polychromy and lacquer with aged patina.Place of origin: ChinaPeriod: Late Qing dynasty / Early RepublicDate of manufacture: Circa 1900Condition: Good. Original patina and paintwork preserved. Wear consistent with age and use.
Dieses antike, bemalte Sideboard aus Ulmenholz verfügt über drei Türen mit Bildtafeln, die Pfingstrosen, Chrysanthemen und chinesische Kalligraphie zeigen. Es stammt aus Nordchina aus der späten Qing-Dynastie, wo massives Ulmenholz mit traditionellen Zapfenverbindungen bearbeitet wurde.Im häuslichen Leben Nordchinas dienten dreitürige Sideboards zur Aufbewahrung von rituellem Geschirr, Textilien und Familiengegenständen. Das Malen auf Lack war ein Akt der Fürsorge: Jede Pfingstrose und jedes Schriftzeichen wurde als Wunsch für den Wohlstand des Haushalts aufgebracht. Dieser Stil verbreitete sich im 19. Jahrhundert in den Provinzen Nordchinas und blieb bis in die ersten Jahrzehnte des 20. Jahrhunderts hinein in Gebrauch.Der Korpus besteht aus massivem Ulmenholz, einem harten und stabilen Holz, das in der Region heimisch ist. Die runden Griffe sind aus handgeschmiedetem Eisen und mit sichtbaren Nieten befestigt. Die Konstruktion erfolgt nach traditioneller chinesischer Zapfenverbindung ohne Metallbefestigungen, wobei die Seitenwände in die vertikalen Stützen eingepasst sind. Die untere Zierleiste ist sanft profiliert, und die Beine verlaufen gerade bis zum Boden. Die bemalte Verzierung konzentriert sich auf die drei Frontpaneele. Auf einem dunklen Lackhintergrund sind Kompositionen aus Pfingstrosen (mudan 牡丹) und Chrysanthemen (ju 菊) in Gefäßen dargestellt, die auf niedrigen Tischen stehen. Die Pfingstrose ist die Königin der Blumen und steht für Reichtum und Ehre; die Chrysantheme, eine der „Vier Edlen“, symbolisiert Langlebigkeit und kontemplativen Rückzug. Jede Tafel wird von einem Band mit chinesischer Kalligraphie in roter Farbe gekrönt. Die Farbpalette vereint erdige Rottöne, Ockertöne, Goldtöne und schwarze Striche auf dem lackierten Untergrund. Die Patina zeugt deutlich vom Lauf der Zeit. An den Kontaktflächen ist der ursprüngliche Lack abgenutzt, sodass an den oberen Kanten und Ecken das rohe Ulmenholz zum Vorschein kommt. Auf den mittleren Paneelen ist die Farbe noch fest, wirkt jedoch weicher. Diese vielschichtige Optik der Oberfläche ist charakteristisch für bemalte Möbel aus Nordchina und trägt zum historischen Wert des Stücks bei. Mit seinen ausgewogenen Proportionen fügt sich dieses Sideboard gut in Wabi-Sabi-, Japandi- und zeitgenössische rustikale Einrichtungsstile ein. Es kann im Eingangsbereich als einladendes Möbelstück, im Wohnzimmer als niedriger Aufbewahrungsschrank oder im Esszimmer als Servierkommode dienen. In asiatisch inspirierten Räumen eignet es sich zudem als niedriger Fernsehschrank.DetailsMaße: Länge 163 cm – Breite 45 cm – Höhe 84 cmStil: Qing-DynastieMaterialien und Techniken: Massives Ulmenholz; handgeschmiedete Eisenbeschläge; traditionelle chinesische Zapfenverbindungen; originale Polychromie und Lackierung mit gealterter Patina.Herkunftsort: ChinaEpoche: Späte Qing-Dynastie / Frühe RepublikHerstellungsdatum: Um 1900Zustand: Gut. Originalpatina und Lackierung erhalten. Alters- und gebrauchsbedingte Abnutzungsspuren.
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